{"id":74,"date":"2013-07-26T23:22:41","date_gmt":"2013-07-26T23:22:41","guid":{"rendered":"http:\/\/themes.kadencethemes.com\/virtue\/?page_id=74"},"modified":"2018-04-09T18:22:57","modified_gmt":"2018-04-09T18:22:57","slug":"christiaanweijts","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/dasfeuilleton.eu\/nl\/christiaanweijts\/","title":{"rendered":"Christiaan Weijts"},"content":{"rendered":"<h4>Euforie &#8211; Euphorie<\/h4>\n<p style=\"text-align: right;\"><i>\u00a0&#8220;Mit allem Respekt<\/i>: Dann sind solche Menschen echt <i>pissed<\/i>.&#8221;<\/p>\n<p>Ersterscheinung 2012, 400 Seiten<br \/>\nErschienen bei: De Arbeiderspers<br \/>\nOriginalsprache Niederl\u00e4ndisch<br \/>\nAuszeichnungen: BNG Literaturpreis 2012, Shortlist Libris Literaturpreis 2013<\/p>\n<p>Welch ein Luxus, sich ein wenig Idealismus zu bewahren. Nur f\u00fchrt das zu nichts, gemessen an unserer gesellschaftlichen Definition eines erfolgreichen Lebens. Ein Terroranschlag l\u00e4sst uns kurz innehalten und uns \u00fcber uns, unser Zusammenleben nachdenken. Es gibt die M\u00f6glichkeit, etwas zu \u00e4ndern und die Welt damit ein St\u00fcckchen freundlicher zu machen. Und doch wissen wir, dass das nur eine romantische Idee ist. So ist unsere Gesellschaft nun einmal nicht aufgebaut. Christiaan Weijts schneidet in diesem Buch eine Reihe Themen an, die uns im t\u00e4glichen Leben allzu vertraut sind: ein Terroranschlag als einschneidendes gesellschaftliches Ereignis; Gesch\u00e4ftemachen mit \u00f6ffentlichen Projekten; Anonymit\u00e4t und Beleidigungen im Zusammenhang mit sozialen Medien; kann man auch bei idealistisch motivierten Verzichts auf Gesch\u00e4ftschancen als erfolgreich angesehen werden? Die Architektur und ihre soziale und philosophische Relevanz schaffen den Rahmen dieses Romans.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Het valse seizoen &#8211; Die falsche Saison<\/h4>\n<p style=\"text-align: right;\">&#8220;<em>Wer nach seinem Drei\u00dfigsten noch versucht, an seinem Studentenleben festzuhalten, ist ein pathetischer alter Sack, um den der Geruch des Misserfolgs h\u00e4ngt. Drei\u00dfig: Ab dann muss etwas im Aufbau sein, wenn es keine Familie ist, dann zumindest eine professionelle Laufbahn, oder zur Not k\u00fcnstlerischer Erfolg. Kein eigenes Haus zu besitzen ist verd\u00e4chtig. J\u00fcngere Bettpartner verf\u00fchrt man nicht mehr nur mit Charme und Kraftmeierei, sondern in zunehmenden Ma\u00dfe mit Status. Es gen\u00fcgt nicht l\u00e4nger, ein Versprechen zu sein<\/em><span lang=\"de-DE\">.<em>\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p>Ersterscheinung 2016, 449 Seiten<br \/>\nErschienen bei: De Arbeiderspers<br \/>\nOriginalsprache Niederl\u00e4ndisch<br \/>\n&#8220;<em>Ohne Umschweife ein Meisterwerk<\/em>.&#8221; (Maarten \u00b4t Hart)<\/p>\n<p class=\"western\"><span lang=\"de-DE\">Menschen haben das Bed\u00fcrfnis, zu bewerten, zu kategorisieren, etwas sch\u00f6n zu finden. Fernando Pessoa hat hingegen in einem seiner Gedichte dazu angeregt, Dinge einfach als das, was sie sind, zu betrachten &#8211; ohne Interpretation. Christiaan Weijts greift in Het valse seizoen diese Idee auf. Er l\u00e4sst die Titanic als Nachbau auf gro\u00dfe Fahrt gehen sowie das ber\u00fchmte Streichquartett wieder spielen und befriedigt damit die oberfl\u00e4chliche Lust an sch\u00f6nen Geschichten, auch wenn alles nur Nepp ist. Er hindert die Protagonisten nicht, ihrem Verlangen an den intimen Geheimnissen aus der Vergangenheit des anderen auf den Grund zu gehen, auch wenn gerade dieses Verlangen zerst\u00f6rerisch ist. Er bannt den Leser damit in einer Geschichte, die nur aus Wahn geboren ist.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Euforie &#8211; Euphorie \u00a0&#8220;Mit allem Respekt: Dann sind solche Menschen echt pissed.&#8221; Ersterscheinung 2012, 400 Seiten Erschienen bei: De Arbeiderspers Originalsprache Niederl\u00e4ndisch Auszeichnungen: BNG Literaturpreis 2012, Shortlist Libris Literaturpreis 2013 Welch ein Luxus, sich ein wenig Idealismus zu bewahren. Nur &hellip; <a href=\"http:\/\/dasfeuilleton.eu\/nl\/christiaanweijts\/\">Vervolgd<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"page-fullwidth.php","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/dasfeuilleton.eu\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/74"}],"collection":[{"href":"http:\/\/dasfeuilleton.eu\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/dasfeuilleton.eu\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/dasfeuilleton.eu\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/dasfeuilleton.eu\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74"}],"version-history":[{"count":22,"href":"http:\/\/dasfeuilleton.eu\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/74\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1114,"href":"http:\/\/dasfeuilleton.eu\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/74\/revisions\/1114"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/dasfeuilleton.eu\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}